Hat mit RB Leipzig noch einige Ziele: Amadou Haidara. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Alexander Hassenstein/Getty POOL/dpa)

Amadou Haidara vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig sieht bei seinem Team trotz der fast aussichtslosen Lage im Kampf um den Meistertitel keinen Spannungsabfall.

«Uns muss keiner anschieben und motivieren», sagte der malische Nationalspieler der «Leipziger Volkszeitung». Das Saisonziel sei die Qualifikation für die Champions League.

«Ich sehe keinen einzigen Grund, weshalb wir das nicht schaffen sollten. Wir spielen eine tolle Saison», sagte Haidara. Nach der 0:1-Niederlage im Topduell beträgt der Rückstand der Leipziger auf Tabellenführer Bayern München vor den letzten sieben Spielen sieben Punkte.

Vor den beiden Spielen gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) um Punkte und am 30. April im DFB-Pokal-Halbfinale warnte der 23-Jährige vor dem Kontrahenten. «Eine gute Mannschaft, die jedem Team Probleme bereiten kann. Wir respektieren sie – und wollen sie schlagen», betonte Haidara.

In Bremen tritt RB jedoch mit Personalsorgen an. Die Abwehrspieler Dayot Upamecano und Nordi Mukiele sind nach der jeweils fünften Gelben Karte gesperrt, Angreifer Yussuf Poulsen hatte sich gegen die Bayern bei einem Kurzeinsatz verletzt und tritt die Reise an die Weser nicht mit an. Auch der Einsatz von Nationalspieler Lukas Klostermann ist wegen Knieproblemen derzeit nicht sicher.

Dafür kann Trainer Julian Nagelsmann wieder auf Marcel Halstenberg zurückgreifen, der zuletzt wegen Quarantäne ausgefallen war. Ebenfalls mit im Kader ist auch Angelino, der in den vergangenen sechs Wochen verletzungsbedingt pausieren musste. Einen Startelf-Einsatz des Spaniers schloss Nagelsmann aber aus.

Nach der Niederlage gegen die Bayern sieht Nagelsmann keinen Spannungsabfall bei seinen Spielern. «Keiner hat sich hängen lassen, wir haben gut trainiert», sagte der Coach. Er will die Saison trotz des Sieben-Punkte-Rückstandes auf die Münchner und der damit kaum noch zu holenden Meisterschaft zur erfolgreichsten in der RB-Geschichte machen.

Dazu ist ein erfolgreicher Auftritt bei Werder, gegen das man auch im Pokal-Halbfinale am 30. Mai antreten muss, nötig. «Insofern kann man auch im Hinblick auf den Pokal schon jetzt ein Statement setzen», sagte Nagelsmann.

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