Ist mit Werder nur noch zweitklassig: Niclas Füllkrug. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Carmen Jaspersen/dpa)

Werder-Stürmer Niclas Füllkrug hat in deutlichen Worten einige Fehlentwicklungen in der Bundesliga-Abstiegssaison seines Clubs kritisiert.

«Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, bereits die Vorvorsaison vor einem Jahr richtig zu reflektieren und aufzuarbeiten. Aber damals wurde gesagt, dass wir das Thema abhaken – und das ist auch okay», sagte der 28-Jährige in einem großen «Kicker»-Interview. Die Bremer hatten sich 2020 noch am letzten Spieltag in die Relegation gerettet. In diesem Sommer stiegen sie dann zum ersten Mal seit 41 Jahren aus der Fußball-Bundesliga ab.

«Wir sind einfach immer näher in Richtung des Wasserfalls geströmt worden», sagte Füllkrug über diesen Abstieg. Im Nachhinein sei dafür entscheidend gewesen, «dass wir schon sehr früh 30 Punkte auf dem Konto hatten» und sich dann bei Werder offenbar viele zu sicher gefühlt hätten. «Was uns immer verbunden hat, war dieses eine Ziel: der Nicht-Abstieg. Und nach dem Sieg in Bielefeld wirkte es wie geschafft», erklärte der Angreifer. «Wir haben das so zwar eigentlich nie ausgesprochen, doch es hat uns anscheinend dann nicht mehr zusammengehalten. Irgendwie herrschte die Stimmung, dass wir jetzt einen Schritt weniger machen können.»

Die 2. Bundesliga kennt Füllkrug bereits aus seinen Zeiten bei Hannover 96, dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth. «Die zweite Liga ist eine wahnsinnig geile Liga, ich habe es geliebt, dort zu spielen. Dementsprechend habe ich kein Problem mit der Situation, und ich glaube, viele andere auch nicht», sagte er.

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