Muss den Abgang von Marvin Friedrich kompensieren: Union-Coach Urs Fischer. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Daniel Karmann/dpa)

Trainer Urs Fischer wertet den Weggang von Leistungsträger Marvin Friedrich auch als Ergebnis guter Arbeit beim 1. FC Union Berlin.

Natürlich schmerze, dass Friedrich nun nicht mehr für die Eisernen spiele, sagte Fischer allerdings auch. Der 26-Jährige hatte beim Bundesliga-Konkurrenten Borussia Mönchengladbach unterschrieben, nachdem er vor vier Jahren vom FC Augsburg zu Union gewechselt war und 78 von 86 möglichen Liga-Spielen im Abwehrzentrum bestritten hatte.

«Er war eine Bank», betonte Fischer zudem bei einer Pressekonferenz zum kommenden Heimspiel an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Stadion An der Alten Försterei gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Er sei aber auch «nicht frustriert», sagte Fischer. «Das ist doch für alle ein Kompliment, dass wir vieles richtig machen», erklärte der 55 Jahre alte Schweizer Fußball-Lehrer, der mit den Berlinern als Tabellensiebter erneut Chancen auf die internationalen Ränge hat. «Dass unsere Spieler eine Entwicklung durchmachen, dass unsere Spieler interessant werden für andere Vereine.»

Wie Fischer die Lücke in der Abwehrreihe beim ersten Heimspiel des Jahres schließen will, verriet er nicht. Auch nicht, ob Neuzugang Dominique Heintz eine Option für den Kader oder gar für die Startelf sein könnte. Darüber will Fischer nach dem Abschlusstraining am Freitag entscheiden. «Mit der Solidarität fangen wir das auf», erklärte er insgesamt zu Abgängen von wichtigen Spielern.

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