Bochums Christopher Antwi-Adjei (l) gegen Herthas Jonjoe Kenny (r). (Urheber/Quelle/Verbreiter: Soeren Stache/dpa)

Torschütze Keven Schlotterbeck hat nach dem dramatischen Punktgewinn des VfL Bochum bei Hertha BSC die Devise für den Abstiegskrimi am letzten Spieltag ausgegeben.

«Noch eine Woche Arschbacken zusammenkneifen. Die Brust oben halten, den Kopf oben halten. Gemeinsam durch die Woche gehen. Noch mal alles rausholen, was nach so einer anstrengenden Saison noch zu haben ist», sagte der 26 Jahre alte Abwehrspieler nach dem 1:1 in Berlin.

Schlotterbeck hatte in der vierten Minute der Nachspielzeit mit einem Kopfball für den wichtigen Punktgewinn der Bochumer gesorgt. «Puls 200 natürlich, über die Bande gesprungen zu den Fans. Gefühlt danach nicht mehr laufen können, weil alles rausgekommen ist, was sich aufgestaut hat. Extrem wichtig einfach», beschrieb er seine Gefühle nach dem Tor.

Trainer Thomas Letsch wollte die Feierstimmung etwas im Zaum halten: «Mir wird noch zu viel gefeiert. Wir haben einen wichtigen Punkt geholt. Aber wir haben noch nichts erreicht. Nächste Woche gilt es.» 

Der VfL Bochum steht aktuell auf Platz 15, kann aber am Sonntag noch vom VfB Stuttgart überholt werden. Trotzdem hat man immerhin das Erreichen des Relegationsplatzes am kommenden Wochenende gegen Bayer Leverkusen selbst in der Hand. Durch das Remis in Berlin blieben die Westfalen einen Punkt vor Schalke 04.

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