Manuel Neuer vom FC Bayern München (r) kommt mit Torwarttrainer Toni Tapalovic aus dem Spielertunnel. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Matthias Balk/dpa)

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann und Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic haben versichert, dass die Trennung von Torwarttrainer Toni Tapalovic keinen Einfluss auf die weitere Zusammenarbeit mit dem noch Monate verletzten Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer haben soll.

«Das ist keine Entscheidung gegen Manuel Neuer – das ist wichtig», sagte Nagelsmann nach dem 1:1 des Bundesliga-Tabellenführers gegen den 1. FC Köln. «Das hat mit Manuel überhaupt nichts zu tun, sondern hatte damit zu tun, dass wir uns auf dieser Position neu orientieren wollten», versicherte auch Salihamidzic. Der FC Bayern hatte die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Neuer-Vertrauten Tapalovic wegen Differenzen im Münchner Trainerteam vor dem Köln-Spiel beendet.

Chefcoach Nagelsmann sprach von «keiner schönen Entscheidung für alle». Aktuell hat Ex-Torwart Tom Starke den Tapalovic-Job bei den Bayern-Profis übernommen.

Neuer ist traurig über Abschied von Tapalovic

Für den 36 Jahre alten Neuer, der nach einem Beinbruch mindestens bis zum Saisonende ausfallen wird, sei es traurig, dass «ein langjähriger Weggefährte und Trainer nicht mehr da» sei, bemerkte Nagelsmann. Neuer sei Kapitän, werde nach der Genesung wieder herausragende Leistungen bringen können und bleibe auch für ihn als Trainer ein wichtiger Ansprechpartner.

Salihamidzic hat die veränderte Situation mit Neuer bereits besprochen, wie er nach dem Köln-Spiel sagte. «So was ist nie schön, aber wir haben es so entschieden», sagte er zur Trennung von Tapalovic.

Der neue Bayern-Torwart Yann Sommer äußerte sich zurückhaltend zur Entwicklung um Tapalovic. Das sei «eine club-interne Entscheidung», sagte der Schweizer Nationaltorwart, den die Bayern nach dem langfristigen Neuer-Ausfall als Ersatz von Borussia Mönchengladbach verpflichtet hatten. Er habe Tapalovic nur vier Tage lang und in zwei Trainings erlebt.

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