Hatte keinen schönen Abgang in Bochum: Thomas Reis. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Carmen Jaspersen/dpa)

Bundesliga-Trainer Thomas Reis ist verärgert über die Begleitumstände seines Abschieds vom VfL Bochum.

«Es gibt handelnde Personen beim VfL, mit denen ich nichts mehr zu tun haben will», sagte der Cheftrainer des FC Schalke 04 in einem Interview der «Sport Bild» und ergänzte: «Weil sie sich nicht an Absprachen gehalten haben und ich zum Schluss der einzige war, der an den Pranger gestellt wurde. Daraus habe ich meine Lehren gezogen.» 

Der VfL Bochum hatte sich im September nach sechs Niederlagen zum Saisonstart von Reis getrennt. Zu diesem Zeitpunkt war der Club Letzter in der Fußball-Bundesliga. Bereits im Sommer hatte Schalke Interesse an Reis gehabt. Reis bestritt diesen Fakt damals öffentlich – was er im Nachhinein nicht noch einmal tun würde.

«Das war ein Fehler, das sage ich heute ganz deutlich. Wobei ich nicht die Gespräche mit Schalke meine, in die Bochum jederzeit eingeweiht war – obwohl ich zu dieser Zeit keinen langfristigen Vertrag hatte», sagte Reis. «Leider habe ich dann diese eine Aussage getätigt, die mir prompt auf die Füße gefallen ist. Dabei wollte ich in Absprache mit dem VfL nur alle Seiten schützen – wurde aber selbst nicht geschützt. Eine bittere Erfahrung.»

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