Hoffenheims Torschützin Jula Brand (3.v.r.) jubelt mit Mannschaftskolleginnen über das Tor zum 1:0. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Uwe Anspach/dpa)

Die Fußballerinnen der TSG 1899 Hoffenheim sind nach der Vorrunde der Champions League ausgeschieden.

Der Königsklassen-Neuling besiegte im letzten Gruppenspiel im Dietmar-Hopp-Stadion den FC Arsenal überraschend mit 4:1 (1:1). Dennoch landete der Bundesligist auf dem dritten Platz der Gruppe C hinter den fürs Viertelfinale qualifizierten Teams des FC Barcelona und FC Arsenal.

Um weiterzukommen, hätten die Hoffenheimerinnen das 0:4 gegen den englischen Liga-Tabellenführer aus dem Hinspiel wettmachen müssen. Denn bei der Punktgleichheit der beiden Teams zählte am Ende die Tordifferenz aus den Direktvergleichen.

Nationalstürmerin Jule Brand brachte die Elf von Trainer Gabor Gallai mit 1:0 in Führung (22. Minute). Ein Eigentor von Laura Wienroither nach einem unglücklichen Rettungsversuch von Torhüterin Martina Tufekovic führte zum Ausgleich (38.). Chantal Hagel (55./57.) und Gia Corley (60.) trafen dann für die ganz starken Gastgeberinnen.

Vor 750 Zuschauern – mehr waren coronabedingt nicht zugelassen – hatte die 19 Jahre alte Brand gleich zu Beginn nach einem tollen Solo eine dicke Chance (14.). Angetrieben von der japanischen Ex-Weltmeisterin Mana Iwabuchi konnte Arsenal seine Möglichkeiten zunächst nicht nutzen. Nach der Pause lief es für die TSG zunächst wie aus einem Guss. Am Ende aber reichten das 4:1 und die zwei Erfolge gegen den dänischem Meister HB Köge nicht fürs Viertelfinale.

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