Jonathan Schmid (l) trifft zum 1:0 für den SC Freiburg bei den Würzburger Kickers. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Daniel Karmann/dpa)

Bundesligist SC Freiburg hat seine Pflicht im DFB-Pokal erfüllt und Außenseiter Würzburger Kickers die nächste  Niederlage zugefügt. 

Das Team von Trainer Christian Streich gewann knapp mit 1:0 (1:0) bei den Franken, die sich trotz des mutigen Auftritts verdient geschlagen geben mussten. Jonathan Schmid (45. Minute) erzielte das entscheidende Tor für die Breisgauer, die sich vor 2820 Zuschauern am Würzburger Dallenberg konzentriert und defensiv stabil präsentierten und für den Start in der Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in Bielefeld gewappnet sind.

Dabei ließ der ewige Chefcoach Streich noch einige seiner besten Startelf-Optionen draußen. Die Stürmer Roland Sallai und Ermedin Demirovic saßen wie Mittelfeldmann Baptiste Santamaria zunächst auf der Bank. Was Streich von seinem Team in den ersten 20 Minuten sah, gefiel ihm nicht besonders. Immer wieder erhob sich der 56 Jahre alte Trainer von seinem Klappstuhl und intervenierte in typischer  Streich-Manier – lautstark und unverwechselbar.

Doch nach den Startschwierigkeiten wurde es besser. Kapitän Christian Günter (20.) und Yannik Keitel (25.) vergaben erste Schusschancen, der Versuch von Wooyeong Jeong wenige Minuten später sprang vom Innenpfosten zurück ins Feld. Würzburg hielt zwar dagegen, doch im letzten Drittel fehlte immer wieder Präzision. Erst auf das Führungstor von Schmid folgte die erste große Kickers-Chance: Ein wuchtiger Freistoß von Robert Herrmann entschärfte Mark Flekken mit einer herausragenden Reaktion.

Nach dem Wechsel ließ Freiburg – vor allem in Person von Lucas Höler – weitere Chancen aus, das Spektakulärste war zunächst ein  aufziehender Regenbogen, der in seiner Farbenpracht am Himmel an die Kapitänsbinde von Freiburgs EM-Teilnehmer Günter erinnerte. Würzburg erhöhte das Risiko, Kopacz traf das Außennetz, doch für eine späte  Wende reichte es nicht mehr.

Für den Zweitliga-Absteiger geht die derzeitige Flaute damit weiter, nachdem mit null Toren und null Punkten bereits der Start in der 3. Liga misslungen war. Freiburg hingegen darf zuversichtlich in die Bundesliga-Spielzeit starten. 

Von Patrick Reichardt, dpa
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