Braucht einen Teampartner im Sturm: Memphis Depay von den Niederlanden. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Dean Mouhtaropoulous/Getty Pool/AP/dpa)

Wout Weghorst oder Donyell Malen – diese Frage wollte Frank de Boer am Montagabend noch nicht beantworten. «Dafür muss ich erst einmal wissen, gegen wen wir spielen», sagte der Bondscoach mit Blick auf das Achtelfinale in Budapest.

Dann trifft das Oranje-Team auf einen der vier besten Gruppendritten. Wer das sein wird, werden die Niederländer nun entspannt in ihrem Oranje-Campus in Zeist verfolgen.

Diskussion um richtigen Sturmpartner

Nachdem der Wolfsburger Torjäger Weghorst in den ersten beiden Partien gegen die Ukraine und Österreich in der Startformation gestanden und dabei im Sturm an der Seite von Memphis Depay durchaus überzeugt hatte, gab de Boer zum Abschluss der Vorrunde gegen Nordmazedonien dem unter anderem von Borussia Dortmund umworbenen Malen eine Chance, sich zu beweisen. Und der flinke Stürmer von der PSV Eindhoven nutzte die Gelegenheit, um nachdrücklich auf sich aufmerksam zu machen.

«Donyell hat es sehr gut gemacht. Aber ich denke, dass Wout nach seiner Einwechselung auch nicht viel falsch gemacht hat», gab sich de Boer nach dem 3:0 (1:0) diplomatisch. «Es ist gut, dass man Typen in seiner Mannschaft hat, die unterschiedliche Qualitäten haben.»

Die Diskussion um den richten Sturmpartner an der Seite des gegen Nordmazedonien sehr starken Memphis Depay wird die Niederländer nun in den nächsten Tagen beschäftigen. «Ich überlasse euch einfach die Diskussionen», sagte Depay. «Am Ende entscheidet eh der Bondscoach.»

Gegen den EM-Neuling aus Nordmazedonien sorgten vor 16.000 Zuschauern Depay (24. Minute) und Kapitän Georginio Wijnaldum (51., 58.) für das standesgemäße 3:0 und damit den dritten Sieg im dritten Spiel. Die Elftal ist auf jeden Fall gerüstet für die nun beginnenden K.o.-Phase der Fußball-Europameisterschaft. «Ich denke, dass wir heute viele gute Dinge gesehen haben», sagte de Boer. «Aber wir wissen auch, dass wir uns weiter steigern müssen.»

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