Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner verlässt die Eintracht. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Arne Dedert/dpa)

Zum Abschied machte Oliver Glasner den Profis von Eintracht Frankfurt auch ohne Titel im DFB-Pokal ein riesiges Kompliment.

«Fußballspieler sind Künstler. Als Künstler willst du das Publikum begeistern. Chapeau an die Jungs, sie haben das mit Bravour gemeistert», sagte der Österreicher nach seinem letzten Spiel, das in Berlin mit 0:2 gegen RB Leipzig verloren ging. Glasner bezog sich auf die enorme Unterstützung von rund 40.000 Fans, die im Berliner Olympiastadion stimmungsmäßig klar den Ton angaben.

Zu seinem Abschied erzählte Glasner eine Anekdote, wonach eine ältere Frau ihm bei seinem Dienstantritt vor knapp zwei Jahren gebeten habe, gut auf die Eintracht aufzupassen. «Ich glaube, ich habe ganz gut aufgepasst. Jetzt werde ich Fan von Eintracht Frankfurt und sage: passt mir bitte gut auf meine Eintracht auf. Ich werde die Daumen drücken, wenn die Eintracht spielt. Ich werde die beiden Jahre grandios in Erinnerung behalten», sagte der 48-Jährige, der seine Zukunft offen ließ.

Glasners Nachfolger soll Dino Toppmöller werden. Bestätigt ist dies bislang nicht. Sport-Vorstand Markus Krösche dankte Glasner in den Katakomben des Olympiastadions für die kurze Ära, die vom Europa-League-Titel 2022 gekrönt wurde. «Es war unser gemeinsamer Wunsch, noch den Pokal zu holen. Das haben wir nicht geschafft. Wir sind ihm aber sehr dankbar», sagte Krösche. Man habe «eine sehr erfolgreiche Zeit» gemeinsam gehabt. Den Entschluss, mit Glasner getrennte Wege zu gehen, verkündete der Club bereits Anfang Mai.

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