Jakov Medic (M) war Paulis Matchwinner in Nürnberg. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Daniel Karmann/dpa)

Mit der erfolgreichen Premiere von U30-Trainer Fabian Hürzeler hat der FC St. Pauli einen Topstart ins neue Zweitligajahr hingelegt. Die Hamburger setzten sich vor 30.871 Zuschauern mit 1:0 (1:0) beim 1. FC Nürnberg durch.

Mit dem ersten Auswärtssieg der laufenden Serie kletterten die Kiezkicker auf Platz zehn. Wie erwartet, hatte Hürzeler den estnischen Neuzugang Karol Mets von Beginn an in die Innenverteidigung berufen, die Angreifer Maurides und Oladapo Afolayan nahmen zunächst auf der Bank Platz. Abräumer Eric Smith fehlte krankheitsbedingt und wurde durch Jakov Medic ersetzt.

Die erste echte Toraktion der Hamburger saß gleich. Nach einer Ecke schlug Leart Pacarada die Flanke auf Medic (33. Minute), der aus wenigen Metern per Kopf traf. Fabian Nürnberger war zu weit von dem aufgerückten Pauli-Verteidiger weggestanden.

Weinzierl wollte mit einem erfolgreichen Heimauftakt, «den Pessimismus rund um die Mannschaft und den Club» in Optimismus verwandeln. Mit dem Ergebnis gelang das nicht, dabei zeigten die Nürnberger aber durchaus vielversprechende Ansätze und entwickelten immer wieder Druckphasen. Ihre Abschlussschwäche haben die Franken um den starken Debütanten Flick aber beim ersten Ernstfall 2023 nicht ablegen können. Jan Gyamerah (38.), Lino Tempelmann (45.+2) oder Kwadwo Duah (75.) fehlte die Präzision. Hürzeler, jüngster Coach der ersten beiden Profiligen, durfte dagegen jubeln.

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