Kölns Doppeltorschütze Steffen Tigges (2.v.l.) freut sich über sein Tor zum 3:0. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Rolf Vennenbernd/dpa)

Was für ein Tor. «Ich musste es einfach versuchen», sagte Steffen Tigges grinsend am Sky-Mikrofon nach dem 7:1 gegen Werder Bremen über seinen Treffer aus 46,7 Metern in der 21. Minute.

«Das spricht für das Spiel und die Mannschaftsleistung, da musste der Ball einfach reingehen.» Aus dieser Entfernung hatte in dieser Saison der Fußball-Bundesliga noch kein Spieler getroffen.

Der Bremer Mitchell Weiser, in der Kölner Jugend groß geworden, hatte seinen Torhüter Jiri Pavlenka mit einem Rückpass ins Nichts in Not gebracht. Pavlenka rettete zwar den Ball schon weit vor seinem Tor, spielte ihn aber Tigges mittig in den Fuß. Der 24-Jährige ging mit dem Ball noch über die Mittellinie und schoss ihn dann ins leere Tor.

Bereits in der 16. Minute hatte Tigges getroffen, da zum zwischenzeitlichen 2:0. «Natürlich sind zwei Tore in so einem Spiel schon extrem besonders», sagte er. «Wir haben eine richtige Teamleistung gesehen und alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das war ein perfekter Tag.» Doppelt erfolgreich war auch sein Teamkollege Ellyes Skhiri (30. und 54. Minute).

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